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Gründungsmitglied des Projektraumes und Ladenlokals „bolt” in Budapest.

Die Grundidee des Projektraums und Designbüros „bolt” im VII. Budapester Bezirk, der Elisabethstadt, galt dem Design und Verkauf von Budapest-typischen Souvenirs als Kunstobjekten und ästhetischen Gegenständen, die aus der Rolle des bloßen Andenkens heraustreten – T-Shirts, Schreibhefte, .... etc..
Ziel des Büros war es, ortstypische Merkmale der Elisabethstadt aufzuspüren, in der Gestaltung der Souvenirobjekte aufzugreifen, weiterzuentwickeln und in Ausstellungsprojekten neu zu kontextualisieren.

Seit dem Sommer 2007 wird „bolt” als kommerzielles Geschäft betrieben.

www.boltmuhely.hu









HÜ:
Entwurf eines neuen Buchstabens für das ungarische Alphabet.
Ausgesprochen steht die Buchstabenfolge „HÜ” im Ungarischen für einen Ausdruck des Erstaunens. Durch Kombination der zwei Buchstaben „H” und „Ű” (das mit Doppelakut versehene „U” gibt es nur in der ungarischen Sprache) entsteht ein neu entworfenes Zeichen, welches diesen Ausdruck in nur einem Buchstaben visualisiert – und so bei ungarisch sprechenden Person automatisch und zumeist laut geäußert herbeiführt...

Recherche- und Ausstellungsprojekt 2006/10
(mit Bela Kali, Architekt; Zita Majoros, Grafikdesignerin; Richard Adkin, Fotograf)

Ausgewählte Bewohner des VII. Budapester Bezirks, – Nachbarn des „bolt” –, die mit ihren Aktivitäten das Leben im Viertel definieren, traten bei diesem Projekt in ein Zusammenspiel mit den für den Bezirk charakteristischen Fassadenfiguren. Diese wurden künstlerisch und gestalterisch mit den Bezirk charakterisierenden Bewohnern in Bezug gesetzt: von den Fassadenverzierungen inspirierte Motive wurden auf T-Shirts gedruckt, in welchen Nachbarn des Projektraums in für ihre Tätigkeiten typischen Posen fotografisch porträtiert wurden. In den gleichermaßen inszenierten wie dokumentierenden Bildern stellen sich die Budapester Kiezbewohner so ironisch wie selbstbewusst als Helden des Bezirks dar.

Der Verlauf des Projektes konnte im Rahmen des von der führenden ungarischen Architekturzeitschrift OCTOGON veranstalteten „Monat der Architektur” von Passanten und Besuchern des „bolt” beobachtet und mitgestaltet werden. Das Ergebnis wurde in der OCTOGON-Galerie Kőrzőgyár ausgestellt.

www.radkin.com









Ausstellungsorganisation

Ausstellung mit Ruth Detzer, Sylwia Krupa, Iris Ludwig, Jutta Rossmann